Warum ein Businessplan für Makeup Artists so wichtig ist

Ein Businessplan ist dasselbe wie ein Konzept. Du brauchst ein Konzept nicht nur in Deinem Kopf sondern am besten schwarz auf weiß. Schreibe Deine Gedanken nieder und beschäftige Dich intensiv mit Deinem Business. Je besser Du es ausarbeitest, desto weniger Unsicherheiten entstehen später beim Kunden. Das Konzept ist in erster Linie für Dich selbst gedacht und muss niemanden vorgelegt werden. Wenn Du professionell arbeiten möchtest und als Ziel hast, damit Geld zu verdienen oder sogar ganz hauptberuflich Selbstständig zu sein, dann ist ein Businessplan unerlässlich. Wenn Du jedoch nur ein bisschen Stylen willst als Ausgleich zu Deiner Arbeit, dann benötigst Du ihn nicht. Dann leg einfach drauf los. Du entscheidest 🙂

Warum ein Businessplan so wichtig ist

Denn 50 % der Selbstständigen geben innerhalb der ersten fünf Jahre auf.

Ein durchdachtes Konzept kann bereits vorab das Potenzial und die Investitionen aufzeigen.

Die Vorteile von einem Konzept:

+ Ein Konzept ist die Basis von allen weiteren Maßnahmen

+ konkret erarbeiteter Fahrplan gibt Sicherheit und Struktur

+ Erfolg ist messbar und kann überprüft werden

+ Dein Business hat Hand und Fuß, das merken auch die Kunden

Der Inhalt eines Businessplans für Makeup Artist

1. Die Basis

Ein Konzept beinhaltet Deine Positionierung inkl genauer Beschreibung Deines Angebots und Kundennutzen. Dein USP (=Unique Selling Point) wird herausgearbeitet und Du definierst den konkreten Ablauf, Dauer und Kosten deiner Leistung. Du bestimmst außerdem Deine Zielgruppe inkl. Persona und machst eine Konkurrenzanalyse. Dabei vergleichst Du nicht nur die Preise sondern sammelst auch gleich die positiven und negativen Punkte, die dir bei der Konkurrenz auffallen. So kannst Du Dein Angebot weiter optimieren und anpassen.

Positionierung -> Ein Konzept pro Bereich

Du möchtest Bräute stylen und Workshops anbieten und auch für Fotoshootings gebucht werden? Viele machen den Fehler, und wollen zu viel für den Anfang. Fange ersteinmal mit einem Bereich an, den Du aufbaust. Positioniere Dich, denn pro Bereich brauchst Du eigentlich ein Konzept. Mehr zum Thema Positionierung findest Du im folgenden Artikel: ->Fokus ist wichtiger als Marketing

2. Beispiele für den Leitfaden

Suche Dir im Internet zunächst Bilder raus, die Du gerne selbst im Portfolio hättest. Hierbei kannst Du unterscheiden in „Diese Bilder sind die Basis für mein Portfolio“ und „Nice to Have“ für Bilder, die nicht zwingend am Anfang nötig sind aber das I-Tüpfelchen wären. Suche Dir auch Beispiele von Homepages raus, wie Du es gerne angehen möchtest. Bastel Dir also mittels Screenshots Deine Traum- Homepage zusammen. Schaue auch auf Facebookseiten, welche Posting Themen möglich sind und speicher Dir auch hier die Inspirationen ab.

3. Marketingplan

Überlege, wo Du Deine Zielgruppe finden kannst. In welchen Gruppen und Plattformen sie unterwegs sind. Liste alle Plattformen auf, (am Besten inkl. aktiver Mitgliederzahlen) und bewerte sie nach Wichtigkeit für Dich. In dem Marketingplan listest Du nun Deine Kanäle auf, wo Du aktiv sein möchtest und legst fest, wie oft Du diese pro Woche bespielen kannst. Nicht nur Onlinemarketingmaßnahmen werden aufgelistet, auch gerne offlinemarketing (Persönlich, Events, Messen,…)

4. Kosten kalkulieren

Fasse Deine Anschaffungskosten zusammen inkl aller Kosten, die auf Dich zukommen werden. Wie wirst Du diese finanzieren? Wie viele Kunden benötigst Du, bis Du die Kosten wieder reingeholt hast?

5. Design festlegen

Lege Dir ein Coorporate Design zu. Welche Farben gehören zu Dir, welche Bildsprache, welche Designelemente und welche Schriftarten und Größen möchtest Du verwenden? So entwickelst Du ein Schema, was Du auf alle visuellen Dinge anwenden kannst.

6. Leitfaden erstellen & Ziele definieren

Nun wirst Du Dir eine To-Do Liste erstellen. Was genau musst Du alles erledigen um Deine ersten Aufträge zu bekommen? Große Punkte wie „Portfolio aufbauen“ oder „Homepage erstellen“ Umfassen einen detaillierten Leitfaden mit Deinen Screenshots. Schreibe hinter jedem Punkt, wie hoch in etwa der Zeitaufwand sein wird und wann Du diesen Punkt abgearbeitet haben möchtest. Außerdem solltest Du dir ein Ziel setzen, wie viele Kundenaufträge Du pro Monat oder im gesamten ersten Jahr erreichen möchtest. Natürlich kann das auch ein bestimmter Betrag sein oder ein bestimmter Job, den Du unbedingt machen möchtest. Mehr zum Thema Ziele findest Du in dem Artikel: -> Ziele definieren

Wenn Du bereits als Makeup Artist arbeitest und noch kein Konzept hast, solltest Du das nachholen. Nimm Dir die Zeit dazu!

Businessplan: In 5 Tagen zum fertigen Konzept

+ komplettes Konzept inkl Leitfaden in nur 5 Tagen

+ 5 x 60 Minuten Coaching via Skype oder persönlich (für Münchner)

+ tägliches Feedback

+ Ständige Motivation durch regelmäßigen Austausch

Mehr Infos zu: In 5 Tagen zum Konzept

Cassie als Deine Mentorin

Ungezwungen, persönlich, flexibel, individuell und absolut ehrlich.

Als Deine persönliche Mentorin und Business Coach möchte ich dir helfen, mit Deiner Selbstständigkeit erfolgreich zu starten.

 

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