Selbstständigkeit Erfahrungsbericht von Lisa Koch

Bei manchen ist es ein langersehnter Wunsch, bei anderen ein ganz bestimmter Moment, der die plötzliche Entscheidung hervorruft: Das eigene Business gründen. Mit Lisa habe ich gesprochen, wie sie zu ihrer Selbstständigkeit kam. Lisa Koch ist Designerin, Gründerin ihrer eigenen Startup-Agentur AimUp und betreibt den Freelance Designer Podcast. Sie hat sich auf Start-Ups und Gründer spezialisiert und entwickelt für Selbstständige, die am Start stehen, Logo, Schriften und Corporate Designs für einen guten Auftritt.

Selbstständigkeit Erfahrungsbericht

Podcast-Interview mit Lisa Koch:

Ihr Weg in die Selbstständigkeit

Mehr über Lisa und Ihr Webdesign:

http://aimup.de/
http://lisakoch.de/
http://freelancedesignerpodcast.de/

 

 

 

 

 

Selbstständigkeit – So fing Alles an

Auf die Frage, ob Lisa schon lange vom eigenen Unternehmen geträumt hat oder ob es ein Schlüsselereignis gab, erzählte sie mir: „Ich bin seit über 6 Jahren als Designerin tätig. Dabei habe ich viele Jahre festangestellt in großen Agenturen, mittelständischen Unternehmen und auch für Startups gearbeitet. Mein Weg in die Selbstständigkeit war dann eher ein schleichender Prozess. Während meiner Arbeit in einer Agentur haben sich zwei meiner Kollegen selbstständig gemacht und mich gefragt, ob ich sie dabei unterstützen möchte. So kam es, dass ich dann neben meiner Festanstellung nach Feierabend und an Wochenendenden noch freiberuflich nebenbei als Designerin gearbeitet habe. Dabei kam dann immer mehr der Wunsch in mir auf flexibler zu sein, mehr zu lernen und schneller agieren zu können. Und so habe ich mich dann dazu entschieden komplett als Freiberufler ohne Festanstellung zu arbeiten.

Das entscheidene Ereignis

Für die Ausrichtung meiner eigenen Arbeit gab es dann aber tatsächlich ein entscheidendes Ereignis: Ich habe für ein Startup das Corporate Design erarbeitet und dabei gemerkt, wie gut es mir gefällt direkt mit den Gründern zusammenzuarbeiten, sie zu beraten und ihnen mit meiner Erfahrung zu helfen. Und damit hatte ich meine Wunsch-Zielgruppe gefunden und beschlossen, eine Designagentur für Startups und Gründer aufzubauen.“

Für Lisa war es besonders wichtig bei ihrer Ausrichtung auf ihr Bauchgefühl zu hören und dann den eigenen Weg einzuschlagen. Dabei gibt es aber kein richtig und kein falsch: Es ist wichtig sich auszuprobieren, denn nur wenn man ausprobiert und lernt, kann man auch herausfinden, was man möchte und was zu einem passt.

 

Bei allem ausprobieren ist es aber auch wichtig, unternehmerisch zu denken und nicht Hals über Kopf etwas zu riskieren. Oftmals muss man gar nicht alles stehen und liegen lassen und sich zu 100 % ins Neue stürzen, sondern kann parallel etwas „im Kleinen“ erstmal testen, bevor man dann einen großen Schritt geht. So hat es nämlich Lisa auch bei der Entwicklung der Take Off Days gemacht: Sie hat Konzept erstmal bei Bekannten und Freunden ausprobiert, die sich gerade selbstständig gemacht haben, ohne großes Risiko und Kommunikation nach außen. So konnte sie ihr Konzept ausprobieren und weiter optimieren, bevor sie es offiziell angeboten hat.

Tipp

Wenn man etwas Neues umsetzen möchte, ist eine gute Planung das A und O. Es gehört viel Recherche dazu, man sollte sich fragen, was man für die Umsetzung braucht und ob man Personen kennt, die einen unterstützen können.

Auch ich kann aus meiner Erfahrung als Selbstständige bestätigen, dass eine gute Planung wahnsinnig wichtig ist. Wenn man eine gute Planung hat, hat man auch eine Sicherheit und kann sich dann ins Umsetzen stürzen und trauen, Dinge anzugehen.

Das heißt, man muss keine riesen Schritte gehen, es können auch viele kleine sein. Wichtig ist aber, dass man überhaupt Schritte geht, denn sonst bleibt man auf der Stelle stehen.

Und in Sachen „gute Planung“ hat Lisa noch einen Organisationstipp

„Ich habe immer viele Projekte und Themen auf dem Tisch, sodass eine gute Arbeitsplanung für mich unerlässlich ist. Ich plane meine Aufgaben nicht nur tagesgenau sondern auch über mehrere Wochen und Monate, so dass ich nichts übersehe. Denn wenn ich z.B. in der Woche zwei Take Off Days habe, heißt das, dass mir zwei Arbeitstage im Büro fehlen, da ich in dieser Zeit ja ausschließlich mit meinen Kunden an einem Tisch zusammenarbeite. Daher ist es unglaublich wichtig für mich, meine Aufgaben tagesgenau zu planen. Um große Projekte in alle erforderlichen Teilschritte aufzuteilen, habe ich eine ganz persönliche Methode entwickelt, die für mich super funktioniert: Ich schreibe alle meine Gedanken zu einem Projekt als Stichpunkte auf einzelne Post its. An meiner freien Wand im Büro klebe ich dann die Post its auf und sortiere sie nach Überschriften und Dringlichkeiten und erschaffe so eine Struktur. Toll ist, dass ich so auch immer wieder Stichpunkte ergänzen oder verändern kann.“

Lisa´s Motto: „Alles kommt, wie es soll!“

Zu ihrem Motto „Alles kommt, wie es soll!“ erklärt Lisa: „Für mich bedeutet das, dass wenn man sich bewegt und verändert, wird man immer wieder positive wie auch negative Erfahrungen machen. Bei negativen Erfahrungen ist es aber wichtig, dass man nicht den Kopf in den Sand steckt, sondern darauf vertraut, dass alles seinen Nutzen hat. Aus jeder Erfahrung lernt man und man wächst. Daher soll man dankbar sein für alles was kommt, denn nichts passiert ohne Grund und Nutzen.

Was bietest Du an und wie ist Dein Angebot entstanden?

„Gerade Gründer und Startups benötigen am Anfang ein gutes Design und einen aussagekräftigen Online-Auftritt, der Vertrauen schafft und professionell ist. Für gewöhnlich entwickelt ein Designer für den Kunden über einen längeren Zeitraum z.B. ein Logo. Es finden erste Treffen statt, das Angebot wird erstellt, erste Entwürfe werden angefertigt und es zieht sich über längere Korrekturschleifen und weitere Absprachen bis das Ergebnis steht. Das kostet den Kunden wie auch dem Designer viele Arbeitsstunden und damit auch Geld. Lisa wollte, dass ihre Kunden schneller zu ihrem Ergebnis kommen und so entwickelte sie den Take Off Day – das ist ein eintägiger Workshop bei dem sie direkt mit dem Kunden für einen ganzen Tag zusammenarbeitet und sie gemeinsam an einem Tisch sitzen, sich absprechen, beraten und das Corporate Design entwickeln. Die Kunden sind davon sehr begeistert, da sie direkt dabei sind, wenn ihr eigenes Logo entsteht und viel bei dieser Zusammenarbeit lernen und mehr zu den Hintergründen erfahren.“

 

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