Mit Fokus und Positionierung zum Erfolg

Dieser Blogartikel ist auch als Podcastfolge erhältlich:

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Warum Fokus und Positionierung so wichtig ist

  • Weil Du Dich von anderen Dienstleistern unterscheidest
  • Spezialisten lernen schneller die Wünsche, Ziele, Probleme und Besonderheiten Ihrer Kunden kennen
  • Deine Kunden haben das Gefühl, dass ihnen ein hoher Nutzen geboten wird, den sie woanders nicht bekommen
  • Konzentration auf einen Bereich ist die grundlegende Vorraussetzung für den Erfolg
  • Ein Allrounder verzettelt sich oft und bleibt in allen Dienstleistungen mittelmäßig
  • Einzigartige Unternehmen verkaufen nicht über den Preis sondern über den Nutzen

 

Je spezialisierter Du bist, desto mehr Anziehungskraft übst Du auf potenzielle Kunden aus!

Habe also keine Angst vor der Positionierung, weil Du weniger Kunden befürchtest. Ich denke dabei immer an ein Restaurant. Ich gehe gerne in ein authentisches spanisches Restaurant weil ich weiß, dass ich dort eine traditionelle Paella bekomme. Ich würde nie in ein Restaurant gehen, in dem Pizza und Nudeln und Asiatisch und Burger angeboten werden. Zwar ist das Angebot sehr umfangreich und spricht dadurch unterschiedliche Geschmäcker an, aber mich würde das eher abschrecken. Ich würde mich fragen, wie frisch die Zutaten sind und ob es überhaupt schmecken würde. In einem speziellen Restaurant freue ich mich über Autentizität und vertraue schneller.

Für deinen Fokus und Positionierung solltest Du Dir Zeit nehmen. Mach es Dir mit einer Tasse Tee gemütlich, nimm dir einen Block und Stif zur Hand und lies nun den Artikel weiter.

So habe ich Fokus und Positionierung für mich entdeckt

Nun, mir hat leider keiner gesagt, wie wichtig ein Fokus ist! Ich habe am Anfang alles angeboten und dadurch waren meine Dienstleistungen sehr vielfältig. Ich wollte niemanden ausschließen und möglichst alle erreichen. Ob Jung oder alt, ob natürlichen oder dramatischen Typ. Ob Fotoshooting, Bräute, Fashionshows, Film, Workshop oder oder oder. Ich habe erst im Laufe der Zeit festgestellt, dass ich nicht im jedem Bereich arbeiten möchte.

Irgenwann habe ich mich auf Endkunden fokussiert und mit ein paar Bräuten angefangen. An meinem Konzept und den Ablauf bei Brautstylings hat sich bis heute nichts grundlegendes verändert, aber ich hab mich darauf konzentriert. Ich habe erst vor 1,5 Jahren erkannt, dass ich sie am liebsten mache. Wer mein Wunschkunde ist und wie ich genau diesen erreichen kann. Ich habe meine Website an meine Bräute angepasst und viele Brautfotos und Informationen sind nun online. Seit meiner Spezialisierung habe ich in diesem Jahr bereits  30 Bräute fix im Kalender stehen (Stand Januar 2018).  Durch meinen Imagefilm spreche ich genau meine Zielgruppe an, die zu 100% mir passen. Das Arbeiten macht so viel mehr Spaß.

Dieses Projekt ist nun für mich abgeschlossen und daher kann ich mich auf mein zweites Projekt: Style up Your Business konzentrieren. Ich will Dir mit meinem Blog & Podcast weiterhelfen, damit Du schneller an Dein Ziel kommst. Ich habe so viele Ideen und mein nächstes Punkt ist ein „Mastermind-Workshop“ anzubieten. Ein Mix aus einem Impulsvortrag, Coaching und Networking in einem. Infos dazu folgen 🙂

 

So positionierst Du Dich

Du fokussierst und positionierst Dich, in dem Du Dir Gedanken machst, wer Du eigentlich bist und warum Du das machen möchtest. Ich werde Dir nun ein paar Fragen stellen, die Du spontan beantworten sollst. Nimm dir einen Schmierzettel und schreibe einfach wild drauf los. Lass die Gedanken zu und schreibe sie unbewertet und unüberlegt auf. Es geht um Deine Intuition und Dein Grundmotiv damit Du einen Fokus & Positionierung erreichen kannst. Es geht nicht um eine perfekte Formulierung 🙂

1. Formuliere Deinen Wunschkunden

Überlege dir anhand von deinen Freunden, welche Charaktereigenschaften Dir besonders wichtig sind. Wenn Du bereits Kunden hattest, dann analysiere mit welchen Kunden Du am liebsten gearbeitet hast und warum. Schreibe Dir die Erkenntnisse auf.

2. Warum ist Dir Deine selbstständige Arbeit so wichtig?

Was ist Deine Ursprungsmotivation selbstständig zu arbeiten?

Was soll Dein Kunde von Dir denken und welches Gefühl möchtest du ihm geben?

Wofür möchtest Du bekannt sein?

3. Dein schönster Tag

Schreibe nun Deinen perfekten Tag auf, vom Aufstehen bis ins Bett gehen. Es geht hier um alle Bereiche in Deinem Leben: Liebe, Freunde, Freizeit, Fitness, Arbeit… Welche Personen begleiten Dich bei Deinem perfekten Tag? Wo bist Du? Was machst Du alles und womit beschäftigst Du dich? Dieser beschriebene Tag ist Dein Ziel. An ihm sieht man auch, welcher Bereich dir am wichtigsten ist.

4. Dein Angebot

Bei der ersten Frage ging es um Deine Zielgruppe. Überlege nun, wo Du diese Zielgruppe findest. Bei der zweiten Frage ging es um das Ergebnis Deiner Dienstleistung. Du weißt nun, was Du mit deinem Angebot bei den Kunden auslösen und erreichen möchtest. Was könntest Du nun anbieten, die all Deine Erkenntnisse vereint?

 

Erst Fokus und Positionierung finden, dann das Marketing angehen!

In meinem ersten Mastermind-Workshop soll es genau um dieses Thema gehen weil es unglaublich wichtig ist. Alle die ich kenne, einschließlich mir überlegen zuerst was sie an Kunden kommen (=Marketing) aber nie zuerst wer sie eigentlich sind. Ich habe dazu noch so viel mehr zu erzählen und ein Austausch gibt immer viel Input und neue Ideen. Wäre toll, wenn ihr euch mit diesem Beitrag auf meinen ersten Mastermind-Workshop vorbereitet.

 

 

 

 

 

 

2018-02-14T19:34:44+00:00 28. Januar 2018|Allgemein, Strategie & Organisation|
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